{"id":4724,"date":"2019-06-29T02:35:03","date_gmt":"2019-06-29T00:35:03","guid":{"rendered":"http:\/\/lumikukka.de\/?page_id=4724"},"modified":"2019-07-07T21:42:57","modified_gmt":"2019-07-07T19:42:57","slug":"san-pedro-de-atacama","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lumikukka.de\/?page_id=4724","title":{"rendered":"San Pedro de Atacama"},"content":{"rendered":"\n<p>Am ersten Tag in San Pedro sind wir zur Laguna de Chaxa in den Nationalpark Reserva Nacional &#8222;Los Flamencos&#8220; gefahren. Hier konnten wir Flamingos und andere Wasserv\u00f6gel in der Lagune Chaxa beobachten. Im Anschluss f\u00fchren wir hinauf zur Latina Miscanti, die auf 4100 H\u00f6henmeter an Fu\u00df des Vulkans Miscanti liegt. Leider war diese, aufgrund des Wetters geschlossen. Bei Minus 2 Grad bekamen wir schon mal einen Vorgeschmack auf das, was uns die n\u00e4chsten Tage erwartet. Auf dem Weg dorthin und zur\u00fcck konnten wir wieder Guanakos und F\u00fcchse sehen. Es sollte wohl auch Nandus zu sehen geben- leider nicht f\u00fcr unsere Augen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190625_101810-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4713\" srcset=\"https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190625_101810-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190625_101810-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am zweiten Tag in San Pedro stehen wir sehr fr\u00fch (4:40h) und fahren hinauf zum El Tatio, dem h\u00f6chst gelegenen Geysirfeld der Welt (4300 H\u00f6henmeter), um die aufsteigenden D\u00e4mpfe bei -7 Grad in der Morgend\u00e4mmerung und bei Sonnenaufgang um kurz nach 7 Uhr zu sehen. Um kurz nach 8 Uhr war das Spektakel dann vorbei und wir v\u00f6llig durchgefroren.<br> Um uns wieder aufzuw\u00e4rmen fahren wir in die nahegelegenen Termas de Puritama. Die auf 3500 H\u00f6henmeter gelegenen nat\u00fcrlichen Pools f\u00fcllen sich mit 33 Grad warmen schwefelhaltigen und mineralreichen Wasser aus den Tiefen den Anden. Entspannung pur. <br>Wieder zur\u00fcck in San Pedro tun wir noch was f\u00fcr das leibliche Wohl und fahren am fr\u00fchen Abend noch zum Mirador Likan- Antay, um von dort die Anden im Licht der untergehenden Sonne zu bestaunen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_070050-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4714\" srcset=\"https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_070050-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_070050-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_070050-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_101841-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4715\" srcset=\"https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_101841-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_101841-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190626_101841-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der dritte Tag soll als Vorbereitung auf unsere Tour auf den Cerro Toco dienen. Der Cerro Toco ist ein Vulkan in den Anden mit 5600 H\u00f6henmeter und soll der am einfachsten zu erklimmen Berg dieser H\u00f6he hier sein. Wir fahren ins Valle de Arcoiris, um dort auf etwas \u00fcber 3000 Metern H\u00f6he ein paar Kilometer und ein paar H\u00f6henmeter zu  erwandern. Nach ca. 10 Kilometern zur\u00fcck am Auto erwarten uns dort ein paar wilde Esel, die sehr zutraulich erscheinen. Auf der R\u00fcckfahrt nach San Pedro machen wir noch Halt bei Yerbas Buenas, einer Felsformation mit Petroglyphen. Petroglyphen sind in Stein gearbeitete Bilder aus pr\u00e4historischer Zeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190627_122744-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4719\" srcset=\"https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190627_122744-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190627_122744-300x225.jpg 300w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190627_122744-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am vierten Tag wollen wir versuchen, den Cerro Toco, den einfachsten der 5000er in den Anden zu erklimmen. Leider blieb es auch nur beim dem Versuch. Als wir aus San Pedro in Richtung der Anden aufbrechen kommen wir an eine Stra\u00dfensperre. Hier stehen auch schon einige LKW und Verschiedene Touranbieter mit ihren Kunden. Die nehmen diese Stra\u00dfensperre alle recht gelassen und sagen uns, dass die Stra\u00dfe wohl um 8 oder 9 Uhr wieder aufgemacht wird und man wohl nur nicht nach Argentinien kommt. Kurze Zeit sp\u00e4ter winkt uns ein Carabinero zu sich und fragt wohl, wo wir hin wollen. Unser Spanisch ist leider nicht so gut und wir sagen ihm, dass wir zum Cerro Toco wollen. Er l\u00e4sst und leider nicht durch. Also fahren wir zur\u00fcck ins Hotel und \u00fcberlegen, was wir nun mit dem Tag anfangen. Wir finden \u00fcber eine Wander App eine Rundwanderung in direkter N\u00e4he im Salzgebirge und fahren dort hin.<br> Wir laufen durch einen Canyon und bestaunen immer wieder die Macht der Natur. In der manchmal doch recht engen Schlucht kommt man sich schon sehr klein vor. Wir k\u00f6nnen vorbei an der kleinen Kirche San Isidro, die vor dem blauen Himmel und dem rosa Gestein sehr trotzig wirkt. Wir laufen ein St\u00fcck am Nach San Pedro entlang bis zu der Stelle, wo wir die Flussseite wechseln m\u00fcssen. Furten ist mit dem Auto immer recht leicht. Bei mehr als kn\u00f6cheltiefem, schlammigen und eisigem Wasser ist das nicht mehr so lustig. Wir fragen uns, wo in der trockensten W\u00fcste der Welt so viel Wasser her kommt. Nach ein paar Versuchen mit eher m\u00e4\u00dfigem Erfolg, die Seite zu wechseln, entscheiden wir uns, lieber auf dieser Flussseite zur\u00fcck zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190628_114258-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4721\" srcset=\"https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190628_114258-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lumikukka.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/IMG_20190628_114258-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Tag f\u00fcnf unserer Zeit in San Pedro de Atacama starten wir den zweiten Versuch, den Cerro Toco zu bezwingen. Wir verlassen gegen neun Uhr unsere Unterkunft und ein Blick auf den wolkenverhangenen Berg macht uns wenig Hoffnung. Die Passstra\u00dfe ist diesmal nicht gesperrt, sodass wir schon mal weiter sind als beim ersten Versuch. Auf dem Weg nach oben \u00fcberholen wir viele LKW, die im Schneckentempo in Richtung Argentinien unterwegs sind. Bei 150 km bis zur Grenze haben die eine verdammt lange Fahrt vor sich. Bei etwas \u00fcber 4000 H\u00f6henmetern biegen wir auf die Piste Richtung Cerro Toco ab auch hier gibt es keine Sperrungen und unsere unsere Vorfreude und Aufgeregtheit steigen H\u00f6henmeter um H\u00f6henmeter. Die holprige und gewundene Piste f\u00fchrt uns bis auf 5286 H\u00f6henmeter. Hier, knapp \u00fcber den Observatorien, ist die letzte Parkm\u00f6glichkeit. Das Thermometer im Auto zeigt Minus 8 Grad Au\u00dfentemperatur, was erstmal nicht so schlimm scheint. Ein St\u00fcck vor uns sehen wir eine Gruppe Wanderer, die sich f\u00fcr den Aufstieg fertig machen und sich dabei ganz dick einpacken. Als wir dann aussteigen, wissen wir auch warum. Ein kr\u00e4ftiger, eisiger Wind l\u00e4sst die Temperatur auf gef\u00fchlte Minus 25 Grad sinken. Schnell f\u00fchlen sich unsere H\u00e4nde und Nasen taub an. Wir laufen ein paar hundert Meter auf und ab und f\u00fchlen auf die H\u00f6he bezogen doch recht fit, m\u00fcssen uns aber eingestehen, dass wir auf die Temperaturen nicht ausreichend genug ausger\u00fcstet sind. Hier siegt die Vernunft \u00fcber die Abenteuerlust, denn wir m\u00f6chten unsere Finger und Nasen gern behalten. Schweren Herzens geben wir uns f\u00fcr heute geschlagen und treten die R\u00fcckfahrt an. Generell k\u00f6nnen wir an dieser Stelle aber  sagen, dass das ganz nicht f\u00fcr umsonst war. Wir hatten Ausblicke auf die anderen Berge und Vulkane, wie z. Bsp. Den Lincancabur. Auch konnten wir unsere H\u00f6henfestigkeit testen und eine neue pers\u00f6nliche H\u00f6henbestmarke f\u00fcr uns aufstellen, die immerhin auf der H\u00f6he der Mount Everest Basis Camps liegt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Den restlichen Tag verbringen im idyllischen Hochland und fahren nach Caspana, einem typischen Andendorf. Hier steht die vermutlich \u00e4lteste Kirche Chiles. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am ersten Tag in San Pedro sind wir zur Laguna de Chaxa in den Nationalpark Reserva Nacional &#8222;Los Flamencos&#8220; gefahren. Hier konnten wir Flamingos und andere Wasserv\u00f6gel in der Lagune Chaxa beobachten. 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