Felsenland Sagenweg

Samstag, 22. März 2014

Wir starten am frühen völlig verregneten Samstag Morgen und fahren, nachdem wir Martin abgeholt haben, nach Fischbach bei Dahn. Dort startet unsere Rundwanderung. Es regnet noch immer. Der Weg führt uns zunächst nach Rumbach vorbei am Christkindelsfelsen.

Gegen Mittag hat Petrus etwas Erbarmen mit uns. Es regnet nicht mehr – tröpfelt nur hin und wieder mal. Hinter Rumbach folgt gleich der nächste Namensgeber des Felsenlandes – der Schützenfelsen.

Über Bruchweiler-Bärenbach, dem eigentlichen Ende des Sagenweges, laufen wir Richtung Busenberg. Hinter Busenberg erhebt sich ein gewaltiges Felsmassiv, auf dem die Ruine Drachenfels thront.

Nach einem langen Wandertag – mit den Kräften schon ziemlich am Ende – treten wir den Endspurt zur Burg Berwartstein an.

Ein paar hundert Meter hinter der Burg erreichen wir unser erstes Nachtlager. Wir bauen flink unser Zelt auf, gönnen uns eine heiße Dusche und essen zu Abend (Salaminudeln). Hier und da tröpfelt es noch mal und wir befürchten, dass wir in der Nacht völlig durchweichen. Inzwischen ist die Dunkelheit über uns herein gebrochen und wir ziehen uns in unser Zelt zurück.

Sonntag, 23. März 2014

An diesem Morgen brechen wir nach einem stärkenden Frühstück mit Kaffee und Nutellabrötchen wieder auf. Die Nacht blieb glücklicherweise trocken – also packen wir schnell alles zusammen und sind recht früh unterwegs. Als erste Attraktion liegen die Sieben Brüder auf unserem Weg.

Weiter durch Bundenthal übers Mäuerle geht’s hinunter nach Nothweiler. Dort liegt der heftigste Aufstieg dieser Tour vor uns. Es geht hinauf zur Ruine der Wegelnburg. Die Mühe lohnt sich aber, denn auch von hier oben hat man einen fantastischen Ausblick über den Pfälzer Wald.

Nach Besichtigung der Burgruine und einer längeren erholsamen Pause machen wir uns an den Abstieg in Richtung Schönau(Pfalz). Dort suchen wir den Campingplatz und bauen unser zweites Nachtlager auf. Zum Abendessen gibt’s wieder eine leckere Portion Salaminudeln.

Die kommende Nacht soll kalt werden – also kuscheln wir uns in unsere Schlafsäcke – irgendwann übermannt uns der Schlaf – Gute Nacht!

Montag, 24. März 2014

Ja, die Nacht war kalt – brrr… Als wir uns zum Aufstehen aufraffen wollen hören wir ein leichtes tropf, tropf… jetzt ist es wohl wirklich Zeit aus den warmen Schlafsäcken zu krabbeln und den Tag zu beginnen. Da Frühstücken im Regen keinen Spaß macht, ziehen wir uns in die Küche des Campingplatzes zurück, machen uns einen Kaffee, unsere Nutellabröchen und schauen dabei zu, wie aus dem Regen plötzlich sogar Schnee wird… Fertig gefrühstückt heißt es, das nun nasse Zelt und all die anderen Dinge wieder ein zu packen, denn wir haben ja noch ein kleines Stück Weg vor uns…

Von Schönau aus geht es weiter des Weges Richtung Frankreich. Noch auf deutscher Seite halten wir an der Burgruine Blumenstein.

Der Berg Maimont, den wir nur umrunden und die Burgruine Wasigenstein – beides in Frankreich gelegen – sind die nächsten Attraktionen des Tages.

In Frankreich ist der Felsenland Sagenweg nicht sonderlich gut ausgezeichnet. Hier muss man sich auf seinen GPS Track, eine Karte oder einen sehr guten Orientierungssinn verlassen können. Da ich persönlich nichts von alldem habe, bin ich froh zwei Jungs an meiner Seite zu haben, die sich in solchen Dingen wesentlich sicherer fühlen als ich. Leider müssen wir dann doch einen Umweg in Kauf nehmen, da wir noch um den Großen Florenberg herum laufen müssen, um wieder nach Deutschland und auf unseren Weg mit dem Geist zu kommen. Bald sind wir auch schon in Petersbächel. Hier haben wir geplant, den Felsenland Sagenweg ein wenig abzukürzen. Wir laufen weiter direkt nach Fischbach bei Dahn. Wieder am Auto gibt’s erst mal nichts Besseres, als raus aus den schweren Schuhen und Regenklamotten. Wir wollen nun nach Hinterweidenthal. Dort wollen wir zum Abschluss der Tour noch einen Flammkuchen probieren und den Teufelstisch sehen. Da alle Restaurants im näheren Umkreis entweder noch komplett geschlossen oder erst später am Tag geöffnet haben, ziehen wir etwas enttäuscht wieder von Dannen – noch einen Berg zu erklimmen, schaffen wir ohne was zu essen nicht…

Wir entscheiden uns, nach Hause zu fahren und unterwegs irgendwo einen Stopp zur notwendigen Nahrungsaufnahme zu machen.

Abschluss: Was meine Wanderausdauer betrifft, bin ich schon recht stolz auf mich ;0) Jetzt muss das ganze nur noch ohne sanitäre Anlagen klappen…

 

 

2 Antworten zu Felsenland Sagenweg

  1. Mama sagt:

    Also ich bewundere Eure Ausdauer und Kraft solche Touren zu machen zumal das Wetter nicht gerade rosig war.
    Euren Weg zierten sehr schöne markante Felsen.

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