Grand Canyon / Route 66

Freitag, 4. Juli 2014 – Independence Day

Morgens um sieben brechen wir auf zum 250 km entfernten Grand Canyon. Noch vormittags kommen wir dort an und werfen am „Watchtower Mather Point“ die ersten Blicke auf die gewaltige Schlucht. Nachdem wir unseren Zeltplatz bezogen haben, spielen wir mit dem Gedanken, eine Helicopter Tour zu machen, was allerdings aufgrund aufziehender Gewitter ins Wasser fällt. Auch unsere spätere Essenszubereitung müssen wir teilweise wegen Regens ins Vorzelt verlagern. Nach dem Essen hat es einigermaßen aufgehört zu regnen und wir ziehen nochmal los. Am Bahnhof des Grand Canyon überlegen wr kurz, einen kleinen Trip mit dem bereitstehenden Grand Canyon Zug zu machen, entscheiden uns dann aber für den Bus, da dieser näher am Canyon entlang fährt und man an den interessantesten Punkten aussteigen kann. Aufgrund des Wetters ist der Busfahrplan etwas durcheinander. Wir kommen aber nach kurzer Wartezeit trotzdem los. Wir nutzen die Zwischenhalte, um ein paar Fotos zu machen, die aufgrund des bedeckten Himmels vermutlich nicht so der Hit sind…Dann geht’s zurück zum Souvenir-Shopping. Eines davon – die National Park Version von Monopoly – testen wir gleich am Abend noch im Zelt 😉

Samstag, 5. Juli 2014

Heute morgen zeigt sich der Himmel nur leicht bewölkt und es verspricht, ein schöner Tag zu werden. Wir nutzen das um nochmal eine Runde mit dem Bus zu fahren, dessen Route direkt am Canyon entlang führt und noch ein paar Bilder zu machen.

Dann brechen wir auf in Richtung Las Vegas. Bei Seligman verlassen wir die Autobahn, um einen kleinen Umweg über die historische Route66 zu machen. Seligman ist total auf Route66 Touristen getrimmt. Wir kehren im Route66 Roadkill Cafe ein, um etwas zu essen. Wir folgen dann weiter der Route66, die bis Kingman wenig spektakulär verläuft. Hin und wieder sehen wir ein paar verlassene Häuser oder Motels oder verostete alte Autos – von Abwracken haben die Amerikaner wohl noch nichts gehört. Kurz nach Kingman überquert die Route66 auf abenteuerliche Weise in engen und steilen Serpentinen ein paar Berge. Dort in den Bergen befindet sich das alte kleine Goldgräberstädtchen Oatman. Die ca. 300 Meter lange Straße besteht nur aus Touristenläden historisch aufgemacht. Am Straßenrand stehen Maultiere und der Straßenbelag löst sich aufgrund der großen Hitze so langsam auf.

2 Responses to Grand Canyon / Route 66

  1. Eva Hartwich sagt:

    Das ist auch eine Art der Entsorgung, alte Autos einfach vor sich hin rosten zu lassen.
    Briefkästenbatterie, sind die abgeschlossen?

  2. Pingback: USA 2014 – Teil 11 » sköldpadda.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.